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Bruce Willis
  Geboren am 19 March 1955, in Idar-Oberstein, Deutschland


Darsteller, Autor, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2007   Planet Terror (Grindhouse - Planet Terror)
2007   Verführung einer Fremden (Perfect Stranger)
2007   Stirb langsam 4.0 (Live Free or Die Hard)
2006   16 Blocks (16 Blocks)
2006   Lucky Number Slevin (Lucky Number Slevin)
2006   Fast Food Nation (Fast Food Nation)
2006   Alpha Dog (Alpha Dog)
2006   Astronaut Farmer (Astronaut Farmer, The)
2005   Hostage - Entführt (Hostage)
2005   Sin City (Sin City)
2004   Keine halben Sachen 2 (The Whole Ten Yards)
2004   Ocean´s Twelve (Ocean´s Twelve)
2003   Drei Engel für Charlie - Volle Power (Charlie´s Angels - Full Throttle)
2003   Tränen der Sonne (Tears of the Sun)
2002   Das Tribunal (Hart´s War)
2001   Banditen (Bandits)
2000   Unbreakable - Unzerbrechlich (Unbreakable)
2000   The Kid - Image ist alles (Kid, The)
2000   Keine halben Sachen (Whole Nine Yards, The)
1999   The Sixth Sense (Sixth Sense, The)
1999   An Deiner Seite (Story of Us, The)
1999   Breakfast of Champions (Breakfast of Champions)
1998   Armageddon (Armageddon)
1998   Das Mercury Puzzle (Mercury Rising)
1997   Der Schakal (Jackal, The)
1996   Last Man Standing (Last Man Standing)
1994   Pulp Fiction (Pulp Fiction)
1994   Color of Night (Color of Night)
1992   Der Tod steht ihr gut (Death Becomes Her)
1991   Tödliche Gedanken (Mortal Thoughts)
1991   Last Boy Scout - Das Ziel ist überleben (Last Boy Scout, The)
1991   Billy Bathgate (Billy Bathgate)
1990   Fegefeuer der Eitelkeiten (Bonfire of the Vanities, The)
1990   Stirb langsam II (Die Hard II - Die Harder)
1988   Stirb langsam (Die Hard)
1988   Sunset - Dämmerung in Hollywood (Sunset)
1987   Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten (Blind Date)
1982   The Verdict - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (Verdict, The)

Produzent:
2007   Stirb langsam 4.0 (Live Free or Die Hard)
2006   16 Blocks (16 Blocks)
2006   Zum Glück geküsst (Just my Luck)
2005   Hostage - Entführt (Hostage)
2002   Crocodile Hunter - Auf Crash-Kurs (Crocodile Hunter: Collision Course, The)

Biographie:
Auf einer Militärbasis in Deutschland geboren, aber im US-Bundesstaat New Jersey aufgewachsen, zählt Bruce Willis heute zu den Superstars des US-Kinos. Neben seinem kommerziellen Status hat sich der 49-Jährige in seiner Karriere immer wieder auch als vielseitiger Charakterdarsteller profilieren können. So überzeugte er unter anderem als ein vom Unglück geprüfter Preisboxer in Quentin Tarantinos Episodenreigen PULP FICTION, als flirtender, charmanter Unternehmer in Robert Bentons Dramödie NOBODY’S FOOL, als heroischer Zeitreisender in Terry Gilliams Sciencefiction-Drama 12 MONKEYS, als traumatisierter Vietnam-Veteran in Norman Jewisons Drama ZURÜCK AUS DER HÖLLE, als sensibler und emotional engagierter Kinderpsychologe in M. Night Shyamalans Oscar-nominiertem Welthit SIXTH SENSE (für den er einen People’s Choice Award gewann) sowie als cooler Cop John McClane in der STIRB-LANGSAM-Trilogie – eine Rolle, die zu seinem Markenzeichen wurde.

Nachdem er die angesehene Theaterklasse des Montclair State College besucht hatte, trainierte und verbesserte er seine schauspielerische Kompetenz in mehreren Theaterstücken und zahllosen Werbespots. Dann ergatterte er die Hauptrolle in der Off-Broadway-Inszenierung von Sam Shepards Bühnendrama „Fool For Love“, das es 1984 auf 100 Aufführungen brachte. Seine Liebe zum Theater ist auch heute noch ungebrochen. 1997 war er Mitbegründer von „A Company of Fools“, einer nicht Gewinn-orientierten Theatertruppe, die im Wood River Valley in Idaho, darüber hinaus aber auch in ganz Amerika, für den Erhalt der Theaterkultur sorgen will. Im Sommer 2001 spielte er die Hauptrolle in Sam Shepards düsterer Komödie „True West“, die Willis am Liberty Theater in Hailey, Idaho auch selbst inszenierte. Das Stück über eine schwierige Bruderbeziehung wurde auf dem US-Kabelsender Showtime ausgestrahlt und war für diese TV-Premiere Willis jüngerem Bruder Robert gewidmet, der im Juni 2001 an Krebs verstorben war.

Internationalen Starruhm und mehrere Schauspielpreise, darunter einen Emmy und einen Golden Globe, verdankt Bruce Willis seiner Rolle als charmanter Privatdetektiv David Addison im Serienhit „Moonlighting“ („Das Model und der Schnüffler“). Dafür wurde der Schauspieler unter dreitausend Bewerbern ausgewählt. Dieser Erfolg führte unmittelbar zu seinem ersten großen Kinofilm, als ihn Veteran Blake Edwards an der Seite von Kim Basinger in seiner romantischen Komödie BLIND DATE - VERABREDUNG MIT EINER UNBEKANNTEN besetzte. Bereits ein Jahr später etablierte er sich als Superstar, spielte John McClane in John McTiernans Action-Welthit STIRB LANGSAM. Zu dieser populären Rolle fand er zwei weitere Male zurück, zunächst in Renny Harlins STIRB LANGSAM 2, schließlich auch in McTiernans STIRB LANGSAM – JETZT ERST RECHT!.

Willis hat mit den angesehensten und erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods zusammengearbeitet. So spielte er für Michael Bay in dessen Katastrophenhit ARMAGEDDON, für Supertalent M. Night Shyamalan in dessen Thrillern SIXTH SENSE und UNBREAKABLE – UNZERBRECHLICH, für Kultregisseur Alan Rudolph
im Thriller TÖDLICHE GEDANKEN sowie in der ambitionierten Literaturverfilmung BREAKFAST OF CHAMPIONS – FRÜHSTÜCK FÜR HELDEN. Außerdem wirkte er mit in Walter Hills Actionfilm LAST MAN STANDING, in der Literaturverfilmung BILLY BATHGATE und der Tragikomödie NOBODY’S FOOL - beide inszeniert von Robert Benton, weiters in Rob Reiners Ehedrama AN DEINER SEITE, in Edward Zwicks Politreißer AUSNAHMEZUSTAND, in Luc Bessons Sci-Fi-Actionhit DAS FÜNFTE ELEMENT, in Barry Levinsons charmanter Gaunerkomödie BANDITEN!, in Robert Zemeckis’ schwarzer Komödie DER TOD STEHT IHR GUT sowie zuletzt als Soldat mit Herz in Antoine Fuquas Actiondrama TRÄNEN DER SONNE.

Darüber hinaus war er in zahlreichen anderen Filmen zu sehen, so unter anderem als eiskalter Killer in Michael Caton-Jones’ Thriller DER SCHAKAL, als sympathischer Bundesagent in Harold Beckers Thriller DAS MERCURY PUZZLE, als charmanter Auftragsmörder in KEINE HALBEN SACHEN und schließlich auch in Jon Turtletaubs Komödie THE KID – IMAGE IST ALLES. Mehrfach war er im Kino auch nur mit seiner Stimme präsent, so als kalauernder Säugling Mikey in Amy Heckerlings Komödienhits KUCK’ MAL, WER DA SPRICHT und KUCK’ MAL, WER DA SPRICHT – TEIL 2 sowie zuletzt auch in der Rolle des Spike im Zeichentrickhit RUGRATS GO WILD! („Die Rugrats auf Achse“, 2003).

Längst hat Bruce Willis auch hinter der Kamera Verantwortung übernommen, war Produzent von KEINE HALBEN SACHEN und ausführender Produzent der Kurt-Vonnegut-Adaption BREAKFAST OF CHAMPIONS – FRÜHSTÜCK FÜR HELDEN. Mit seinem langjährigen Agenten und jetzigen Geschäftspartner Arnold Rifkin gründete er mit Cheyenne Enterprises LLC eine Film- und TV-Produktionsgesellschaft mit Sitz in Los Angeles und Jackson Hole, Wyoming. Im Januar 2000 unterzeichneten Rifkin und Willis einen Produktionsdeal mit Revolution Studios, der Company von Ex-Studiochef Joe Roth.

Neben seiner Arbeit für Film und Theater konnte Willis auch im Musikgeschäft Erfolge verbuchen. Der Musiker, der jahrelang in verschiedenen Bands Mundharmonika spielte, nahm 1986 das Motown-Album „The Return of Bruno“ auf, das mit einer Platinplatte ausgezeichnet wurde und den Hit „Respect Yourself“ enthielt, der in den Billboard-Charts bis auf Position 5 hochkletterte. Drei Jahre später erschien das Nachfolgealbum „If It Don’t Kill You, It Just Makes You Stronger“. Zuletzt tourte Willis 2003 mit seiner neuen Band „The Accelerators“ durch einige US-Clubs.

Im Kino sind demnächst seine neuen Filme Florent Emilio Siris Thriller HOSTAGE sowie die Comicverfilmung SIN CITY zu erwarten, in der der Star unter der Regie von Frank Miller und Robert Rodriguez eine kleine Rolle übernommen hat.