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Jodie Foster
  Geboren am 19. November 1962 in Los Angeles, Kalifornien, USA


Darstellerin, Regisseurin, Produzentin


Filmographie: (Auswahl)

Darstellerin:
2008   Die Insel der Abenteuer (Nim´s Island)
2007   Die Fremde in Dir (Brave One, The)
2006   Inside Man (Inside Man)
2005   Flight Plan - Ohne jede Spur (Flightplan)
2004   Mathilde - Eine große Liebe (Un long dimanche de fiançailles / A Very Long Engagement)
2002   Panic Room (Panic Room, The)
1999   Anna und der König (Anna and the King)
1994   Nell (Nell)
1994   Maverick (Maverick)
1993   Sommersby (Sommersby)
1991   Das Wunderkind Tate (Little Man Tate)
1991   Das Schweigen der Lämmer (Silence of the Lambs, The)
1990   Catchfire (Catchfire/Backtrack)
1987   Pinguine in der Bronx (Five Corners)
1984   Hotel New Hampshire (Hotel New Hampshire, The)
1976   Taxi Driver (Taxi Driver)
1974   Alice lebt hier nicht mehr (Alice Doesn´t Live Here Anymore)

Regie:
1991   Das Wunderkind Tate (Little Man Tate)

Produzentin:
2000   Waking The Dead (Waking The Dead)
1994   Nell (Nell)

Executive Producerin:
2007   Die Fremde in Dir (Brave One, The)

Biographie:
Jodie Fosters beeindruckende Darstellung als Vergewaltigungsopfer in „Angeklagt“ (1988) sowie die Rolle als Special Agent Clarice Starling in dem Hit-Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) brachten ihr zwei Oscars als Beste Darstellerin sowie die Reputation als eine der angesehensten Schauspielerinnen ihrer Generation ein.

Für ihre Rolle in „Das Schweigen der Lämmer“ erhielt sie auch einen Golden Globe, einen British Academy Award, einen New York Film Critics Circle Award und den Chicago Film Critics Award. Ihre erste Oscar-Nominierung und Auszeichnungen der National Society of Film Critics und der Los Angeles Film Critics bekam Foster für ihre Darstellung in „Taxi Driver“. Sie war außerdem die einzige amerikanische Schauspielerin, die zwei separate Auszeichnungen im selben Jahr von der British Academy of Film and Television einheimsen konnte: Beste Nebendarstellerin und Beste Newcomerin für ihre Darstellungen in „Taxi Driver“ und „Bugsy Malone“.

Kürzlich spielte Foster in dem Boxoffice-Thriller „Flightplan“ und hatte eine Cameo-Rolle in Jean-Pierre Jeunets fanzösischsprachigem Film „A Very Long Engagement“.
Zuvor war sie in David Finchers Boxoffice-Hit „Panic Room“ sowie in der Titelrolle von „Anna und der König“ unter der Regie von Andy Tenant zu sehen.

Insgesamt trat sie in fast 40 Filmen auf, darunter in „Contact“, inszeniert von Robert Zemeckis; in „Nell“, an der Seite von Liam Neeson; in der Comedy „Maverick“ neben Mel Gibson und James Garner sowie in dem romantischen Drama „Sommersby“ mit Richard Gere als Partner. Weitere ihrer Filme sind Woody Allens schwarzweiß-Komödie „Schatten und Nebel“; Mary Lamberts „Siesta“ an der Seite von Ellen Barkin; „Katies Sehnsucht“ und „Five Corners“. Zu ihren früheren Filmen gehören „Tom Sawyer“, Disneys „Ein ganz verrückter Freitag“, Adrian Lynes „Foxes“, Tony Richardsons „Hotel New Hampshire“ sowie Claude Chabrols „The Blood of Others“, in dem die sprachbegabte Foster ihre Dialoge in Französisch sprach.

Ihre Karriere begann sie im Alter von drei Jahren, als sie als Coppertone Girl in TV-Werbespots auftrat. Danach spielte sie feste Rollen in einer Anzahl von TV-Serien, darunter in „Mayberry RFD“, „The Courtship of Eddie`s Father“, „My Three Sons“ und „Paper Moon“. Ihr Spielfilmdebüt gab sie mit acht Jahren in „Flucht in die Wildnis“. Aber es war ihre Rolle in „Alice lebt hier nicht mehr“ (1975), mit der sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer gewann, und die zu ihrer kraftvollen Darstellung des Straßenmädchens in Martin Scorseses „Taxi Driver“ (1976) führte. Die Kritiker überschlugen sich – und Jodie Foster genoss weltweite Anerkennung.
1976 war sie gleich in vier Filmen zu sehen: „Bugsy Malone“, „Echoes of Summer“, „Das Mädchen am Ende der Straße“ und „Taxi Driver“, die alle beim Cannes Film Festival präsentiert wurden. Alan Parkers „Bugsy Malone“ brachte ihr einen Italian Comedy Award ein.

Aber nicht nur die Schauspielerei ist ihre Passion. Ihr Filmregiedebüt gab sie 1991 mit dem hochgelobten Film „Das Wunderkind Tate“, in dem sie auch mitspielte. 1995 inszenierte sie ihren zweiten Film, „Familienfest und andere Schwierigkeiten“, mit Holly Hunter, Anne Bancroft und Robert Downey, Jr.

Foster gründete 1992 Egg Pictures, eine Produktionsgesellschaft, die 1994 den Film „Nell“ produzierte. Für ihre Rolle bekam sie eine Oscar-Nominierung als Beste Darstellerin. Ebenso unter dem Banner von Egg Pictures wurden „Familienfest und andere Schwierigkeiten“ (1995), der Showtime Telefilm „The Baby Dance“ (1998 – ausgezeichnet mit dem Peabody Award, vier Emmy- und drei Golden Globe-Nominierungen) sowie für USA Films „Waking the Dead“ unter der Regie von Keith Gordon und mit Billy Crudup und Jennifer Connelly besetzt, produziert.

1996 präsentierte Egg den preisgekrönten französischen Film „Hate“ in den Vereinigten Staaten. 2001 produzierte Egg Pictures „The Dangerous Lives of Altar Boys“.

1985 machte Jodie Foster ihren Abschluss mit Auszeichnungen in Literatur an der Universität von Yale.