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Samuel L. Jackson
  Geboren am 21. Dezember 1948 in Washington, USA


Darsteller, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2008   Jumper (Jumper)
2007   Zimmer 1408 (1408)
2006   Snakes on a Plane (Snakes on a Plane)
2006   Home of the Brave (Home of the Brave)
2006   Black Snake Moan (Black Snake Moan)
2005   Coach Carter (Coach Carter)
2005   XXX 2 - The Next Level (XXX - State of the Union)
2005   Star Wars: Episode 3 - Die Rache der Sith (Star Wars: Episode 3 - Revenge of the Sith)
2004   Kill Bill: Volume 2 (Kill Bill: Volume 2)
2004   Twisted - Der erste Verdacht (Twisted)
2003   Basic (Basic)
2003   S.W.A.T. - Die Spezialeinheit (S.W.A.T.)
2002   Star Wars: Episode 2 - Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode 2 - Attack of the Clones)
2002   Spurwechsel (Changing Lanes)
2002   XXX - Triple X (XXX)
2002   No Good Deed (House on Turk Street, The)
2001   The 51st State (51st State, The)
2000   Unbreakable - Unzerbrechlich (Unbreakable)
2000   Rules - Sekunden der Entscheidung (Rules of Engagement)
2000   Shaft - Noch Fragen? (Shaft)
1999   Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode 1 - The Phantom Menace)
1998   Die rote Violine (Le violon rouge)
1998   Out of Sight (Out of Sight)
1997   Jackie Brown (Jackie Brown)
1996   The Great White Hype (Great White Hype, The)
1996   Last Exit Reno (Sydney)
1996   Tödliche Weihnachten (Long Kiss Goodnight, The)
1995   Kiss of Death (Kiss of Death)
1994   Pulp Fiction (Pulp Fiction)
1993   True Romance (True Romance)
1992   Die Stunde der Patrioten (Patriot Games)
1992   White Sands - Der große Deal (White Sands)
1991   Jungle Fever (Jungle Fever)
1990   GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia (Goodfellas)
1989   Do The Right Thing (Do The Right Thing)
1989   Sea of Love - Melodie des Todes (Sea of Love)
1988   Der Prinz aus Zamunda (Coming to America)

Biographie:
Samuel L. Jackson gilt als einer der am härtesten arbeitenden Schauspieler Hollywoods und als unbestrittener Star. Einen unauslöschlichen Eindruck hinterließ er als philosophierender Auftragskiller in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“. Neben unzähligem Kritikerlob erhielt er für diese Rolle auch Nominierungen für den Oscar und Golden Globe als Bester Nebendarsteller sowie einen BAFTA (British Academy of Film and Television Arts). Im Sommer 2003 drehte Jackson in Südafrika den Film „Country Of My Skull“, basierend auf dem Bestsellerroman der südafrikanischen Schriftstellerin Antjie Krog. Darin spielt er einen amerikanischen Reporter, der sich mit den Nachwirkungen der Apartheid auseinandersetzen muss, da er über die sogenannten „Truth and Reconciliation Trials“ berichten soll, die sich mit den schlimmsten Fällen von Folter, Missbrauch und Gewalt beschäftigen. „The Country Of My Skull“, unter anderem mit Juliette Binoche, wurde inszeniert von John Boorman und produziert von Robert Chartoff und Mike Medavoy.

Erst kürzlich sah man Jackson in den Kinos an der Seite von Colin Farrell und Michelle Rodriguez in dem Columbia TriStar Actionfilm „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“. Regisseur Clark Johnson erzählt die Geschichte der Festnahme eines Drogenbarons, der von einem S.W.A.T-Team der Polizei von Los Angeles aus der Stadt hinaus und auf Bundesgebiet transportiert wird, und der jedem 100 Mio. Dollar anbietet, der ihn befreit. 2002 spielte er zusammen mit Ben Affleck in „Spurwechsel“ von Paramount. In der Rolle eines Vaters, der vom Pech verfolgt, aber dennoch entschlossen ist, den hierfür Verantwortlichen dingfest zu machen, lieferte Jackson eine intensive und zugleich sympathische Charakterisierung.. Im selben Jahr stand er zudem gemeinsam mit Robert Carlyle für „Formula 51“ vor der Kamera und zeichnete hier auch als ausführender Produzent verantwortlich, außerdem spielte er in dem Sci-Fi Thriller „Triple XXX“ und stand als Jedi-Ritter Mace Windu für den zweiten Teil der Star Wars-Prequels von George Lucas vor der Kamera, „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“.

2001 sah man ihn in „The Caveman’s Valentine“. Inszeniert von Kasi Lemmons, folgt der Film der Geschichte eines Obdachlosen in New York City, der einen Mord aufdeckt. Auch hier war Jackson als ausführender Produzent tätig. Es war sein zweites Projekt mit Kasi Lemmons; das erste war „Eve’s Bayou“, ein Film, den er ebenfalls produzierte. Neben Bruce Willis stand er in M. Night Shyamalans Thrillerdrama „Unbreakable – Unzerbrechlich“ für Disney vor der Kamera. Jacksons Rolle des Elijah Price, einem äußerst misstrauischen Mann im Rollstuhl, der eine abstruse Theorie vertritt, ist der Schlüssel zur eigentlichen Frage des Films: „Bist Du unzerbrechlich?“. Davor spielte Jackson die Titelrolle in John Singletons Remake von „Shaft – Noch Fragen?“ an der Seite von Christian Bale und Vanessa Williams. Außerdem sah man ihn in „Rules – Sekunden der Entscheidung“ als Col. Terry Childers, einem Armeeoffizier, der sich vor Gericht dafür verantworten muss, dass er seinen Soldaten den Befehl gegeben hat, das Feuer auf Zivilisten zu eröffnen. Der Film, inszeniert von William Friedkin, lief, ebenso wie „Shaft“ auf dem Filmfestival von Deauville 2000, wo Jackson mit einem Lifetime Achievement Award geehrt wurde. Für Regisseur Renny Harlin stand Jackson in dem Warner Bros. Film „Deep Blue Sea“ vor der Kamera, für Francois Girard in „Die rote Violine“; im Blockbuster „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ von George Lucas hatte er eine kleine Cameo-Rolle.

Davor sah man ihn in „Verhandlungssache“ und „Jackie Brown“, seinem zweiten Film mit Regisseur Quentin Tarantino. Für letzteren erhielt er eine Golden Globe Nominierung und den Silbernen Bären als Bester Darsteller in einer Komödie auf der Berlinale 1997. 1996 spielte er an der Seite von Sandra Bullock, Matthew McConaughey und Kevin Spacey in Joel Schumachers Verfilmung des John Grisham Romans „Die Jury“. Für seine darstellerische Leistung in diesem Film wurde er ebenfalls für einen Golden Globe nominiert und bekam einen NAACP Image Award. Davor war er zusammen mit Bruce Willis in „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ – der international im Jahr 1995 das größte Einspielergebnis verzeichnen konnte – auf der Kinoleinwand.

Mit seiner Darstellung eines cracksüchtigen Drogenabhängigen in Spike Lees „Jungle Fever“ schrieb Jackson Kinogeschichte, als ihm auf dem Cannes Film Festival zum ersten und einzigen Mal in der Historie dieses Festivals ein noch nie zuvor vergebener Preis für die Kategorie Nebendarsteller zugesprochen wurde. Außerdem wurde er für die Rolle vom New York Film Critics Circle mit dem Preis als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Weitere seiner Filme sind „187 – Eine tödliche Zahl“, „Sphere“, „Tödliche Weihnachten“, „Last Exit Reno“, „Kiss Of Death“, „Die andere Mutter“, „Amos & Andrew – Zwei fast perfekte Chaoten“, „Ragtime“, „Sea Of Love“, „Der Prinz aus Zamunda“, „Do The Right Thing“, „School Daze“, „Mo’ Better Blues“, „Goodfellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“, „Strictly Business“, „White Sands – Der große Deal“, „Die Stunde der Patrioten“, „Manny und Dan – Leben und Sterben in der Bronx“, „Getrennte Wege“, „Juice – City-War“, „Fresh“ und „True Romance“.

Im Fernsehen sah man ihn in John Frankenheimers mit dem Emmy ausgezeichneten HBO-Film „Against The Wall“. Seine darstellerische Leistung in dem Drama brachte ihm eine Cable Ace Nominierung sowie eine Golden Globe Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer TV-Produktion ein.

Jacksons Karriere begann nach seinem Abschluss im Fach Theaterkünste am Morehouse College in Atlanta. In der Folge spielte er in zahlreichen Bühnenstücken, darunter „Home“, „A Soldier’s Play“, „Sally/Prince“ und „The District Line“. Außerdem stand er in zwei Stücken von August Wilson am Yale Repertory Theatre auf der Bühne. Auf dem New York Shakespeare Festival spielte er in „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Spell #7“ und „The Mighty Gents“. Während seiner Studienzeit in Morehouse gab Jackson mit „Together for Days“ auch sein Debüt als Filmregisseur. Verheiratet ist der Mime seit 1980 mit LaTanjy Richardson, die ebenfalls Schauspielerin ist.