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James Horner
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Geboren am 14. August 1953 in Los Angeles, USA
Komponist
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Filmographie: (Auswahl)
Komponist:
2008 Die Geheimnisse der Spiderwicks (The Spiderwick Chronicles) 2006 Apocalypto (Apocalypto) 2006 Das Spiel der Macht (All the King´s Men) 2005 Flight Plan - Ohne jede Spur (Flightplan) 2005 Die Legende des Zorro (Legend of Zorro, The) 2005 The New World (New World, The) 2005 Glück in kleinen Dosen (Chumscrubber, The) 2004 Troja (Troy) 2004 Die Vergessenen (Forgotten, The) 2003 The Missing (The Missing) 2003 Jenseits aller Grenzen (Beyond Borders) 2003 Sie nennen ihn Radio (Radio) 2003 Haus aus Sand und Nebel (House of Sand and Fog) 2002 Windtalkers (Windtalkers) 2002 Die vier Federn (Four Feathers, The) 2001 Duell - Enemy at the Gates (Enemy at the Gates) 2001 Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, A (Beautiful Mind, A) 2001 Iris (Iris) 2000 Der Grinch (How the Grinch stole Christmas) 2000 Der Sturm (Perfect Storm, The) 1999 Der 200-Jahre Mann (Bicentennial Man) 1998 Deep Impact (Deep Impact) 1997 Vertrauter Feind (Devil´s Own, The) 1996 Mut zur Wahrheit (Courage Under Fire) 1996 Kopfgeld (Ransom) 1995 Jumanji (Jumanji) 1994 Das Kartell (Clear and Present Danger) 1994 Legenden der Leidenschaft (Legends of the Fall) 1993 Mein Vater, mein Freund (Jack the Bear) 1992 Die Stunde der Patrioten (Patriot Games) 1992 Sneakers - Die Lautlosen (Sneakers) 1990 Ich liebe Dich zu Tode (I Love You to Death) 1989 Feld der Träume (Field of Dreams) 1988 Willow (Willow) 1987 Das Wunder in der 8. Straße (Batteries not Included) 1986 Aliens - Die Rückkehr (Aliens) 1985 Cocoon (Cocoon) 1985 Phantom Kommando (Commando) 1985 Natty Ganns Reise ins Abenteuer (Journey of Natty Gann, The) 1984 Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock (Star Trek III - The Search for Spock) 1983 Krull (Krull) 1983 Gorky Park (Gorky Park) 1983 Die verwegenen Sieben (Uncommon Valor) 1982 Star Trek II - Der Zorn des Khan (Star Trek - The Wrath of Khan) 1981 Wolfen (Wolfen)
Biographie: 2003 fügte Horner seiner legendären Filmografie vier neue Titel hinzu – sie enthält bereits über 130 Film- und Fernsehprojekte. Zum siebten Mal arbeitete er bei „The Missing“ (The Missing) mit Regisseur Ron Howard zusammen. Erstmals komponierte er für Regisseur Vadim Perelman die Musik zum Thriller „House of Sand and Fog“ (House of Sand and Fog), der Horner seine neunte Oscar-Nominierung einbrachte. Außerdem lieferte er den Soundtrack zum inspirierenden Drama „Radio“ (Sie nennen ihn Radio) und zum romantischen Abenteuer „Beyond Borders“ (Jenseits aller Grenzen).
In Filmmusikkreisen bildet James Horner mit seinem meteorhaften Aufstieg eine echte Ausnahme. In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat er unvergessliche und erfolgreiche Musiken zu Dutzenden von Filmen geschrieben – er zählt zu den erfolgreichsten und meistgepriesenen Komponisten der Welt. Mit „Titanic“ (Titanic) gewann Horner zwei Oscars: für die Beste Musik und den Besten Song „My Heart Will Go On“. Derselbe Film brachte ihm auch zwei Golden Globes ein. Siebenmal war er für weitere Oscars nominiert, fünf weitere Male für den Golden Globe. Und er gewann sechs Grammys, zum Beispiel für den Song des Jahres 1987 (für „Somewhere Out There“) und 1998 (für „My Heart Will Go On“). Im April 1998 brach Horners Soundtrack-Album zu „Titanic“ (Sony Classics) mit 16 Wochen auf Platz eins der Top-200-Alben im Branchenblatt Billboard den Rekord für Soundtrackalben. Immer noch ist es das meistverkaufte Instrumental-Filmmusikalbum überhaupt – in den USA wurde fast zehn Millionen Alben verkauft – weltweit waren es über 27 Millionen. Auch das zweite Soundtrack-Album „Back to Titanic“ von Sony Classical wurde mehrfach Platin-veredelt – es enthält weitere Musik aus dem Film sowie etliche neue Kompositionen von Horner, die sich an den Themen der Originalmusik orientieren.
Horner ist für seinen vielseitigen Stil bekannt. Weitere Filme: „Stroke of Genius“, „House of Sand and Fog“, „The Missing“, „Windtalkers“ (Windtalkers), „A Beautiful Mind“ (A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn), „Iris“ (Iris), „Enemy at the Gates“ (Duell – Enemy at the Gates), „Dr. Seuss’ How the Grinch Stole Christmas“ (Der Grinch), „The Perfect Storm“ (Der Sturm), „Freedom Song“ (Freiheitsmarsch), „Bicentennial Man“ (Der 200 Jahre Mann), „Mighty Joe Young“ (Mein großer Freund Joe), „The Mask of Zorro“ (Die Maske des Zorro), „Deep Impact“ (Deep Impact), „The Devil’s Own“ (Vertrauter Feind), „Ransom“ (Kopfgeld), „To Gillian on Her 37th Birthday“ (Schatten einer Liebe), „Courage Under Fire“ (Mut zur Wahrheit), „The Spitfire Grill“ (Die Geschichte vom Spitfire Grill), „Braveheart“ (Braveheart), „Apollo 13“ (Apollo 13), „Casper“ (Casper), „Legends of the Fall“ (Legenden der Leidenschaft), „Clear and Present Danger“ (Das Kartell), „The Pagemaster“ (Der Pagemaster – Richies fantastische Reise), „Bopha“ (Bopha), „The Pelican Brief“ (Die Akte), „The Man Without a Face“ (Der Mann ohne Gesicht), „Patriot Games“ (Die Stunde der Patrioten), „Thunderheart“ (Halbblut), „Sneakers“ (Sneakers – Die Lautlosen), „The Rocketeer“ (Rocketeer), „Glory“ (Glory), „In Country“ (Zurück aus der Hölle), „Field of Dreams“ (Feld der Träume), „Honey I Shrunk the Kids“ (Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft), „The Land Before Time“ (In einem Land vor unserer Zeit), „Willow“ (Willow), „An American Tail“ (Feivel, der Mauswanderer), „The Name of the Rose“ (Der Name der Rose), „Gorky Park“ (Gorky Park), „Cocoon“ (Cocoon) und „Cocoon: The Return“ (Cocoon II – Die Rückkehr), „48 Hours“ (Nur 48 Stunden) und „Another 48 Hours“ (Und wieder 48 Stunden) sowie „Star Trek: The Wrath of Khan“ (Star Trek – Der Zorn des Khan) und „Star Trek III: The Search for Spock“ (Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock).
Horner wurde 1953 in Los Angeles geboren. Er verbrachte seine Kindheit in London und studierte dort an der renommierten Royal Academy. Er wollte zunächst ernsthafte, klassische Avantgarde-Musik komponieren, zog dann wieder nach Los Angeles, wo er seinen College-Abschluss an der University of Southern California machte. Anschließend promovierte er in den Fächern Komposition und Musiktheorie an der University of California in Los Angeles. 1980 wurde Horner vom American Film Institute angesprochen – man bat ihn, die Musik zu einem Kurzfilm namens „The Drought“ zu schreiben. Bei diesem Projekt entdeckte er seine Leidenschaft für die Filmmusik.
Er schrieb weitere Filmmusiken für Studentenfilme am American Film Institute und begann dann abseits von der akademischen Welt für Roger Corman bei New World Pictures zu arbeiten. Seine Fähigkeiten entwickelte Horner in diesem Milieu der Low-Budget-Horrorfilme à la „Battle Beyond the Stars“ (Sador – Herrscher im Weltraum). Hier lernte er auch eine Reihe junger Regisseure kennen, zum Beispiel Ron Howard, für den er später die Filmmusiken zu „Willow“, „Cocoon“ und dem Hit „Apollo 13“ lieferte. Bei New World traf Horner zudem einen jungen Kameramann namens James Cameron, mit dem er später beim Hit-Sequel „Aliens“ (Aliens – Die Rückkehr) und bei „Titanic“ zusammenarbeitete. In den folgenden Jahren schrieb Horner Soundtracks für viele der bedeutendsten und erfolgreichsten Filmemacher, zum Beispiel für Ed Zwick, Joe Johnston, Phil Alden Robinson, Steven Spielberg, William Friedkin, Mel Gibson, Oliver Stone, Phillip Noyce, Michael Apted, Lasse Hallström, Norman Jewison und Francis Ford Coppola.
Horner kennt sich mit den bombastischen Orchestermusiken ebenso aus wie mit modernen elektronischen Techniken. Er empfindet sich als Maler: Der Film ist seine Leinwand, die musikalischen Farbtöne erklären und unterstützen die emotionale Dynamik des Films. Bekannt ist Horner auch für die Verwendung ungewöhnlicher Instrumente aus anderen Kulturen, mit deren Hilfe er seinen Orchestermusiken exotische Färbungen verleiht. Als erfahrener Dirigent dirigiert Horner seine Filmmusiken am liebsten persönlich, und zwar ohne die Hilfe von Metronom-Tracks oder anderen mechanischen Hilfsmitteln. Daneben hat er etliche Konzertwerke komponiert, zum Beispiel „Spectral Shimmers“, das mit dem Indianapolis Symphony Orchestra aufgeführt wurde. Horners jüngste Arbeit für den Konzertsaal ist „A Forest Passage“, ein Auftragswerk des Cleveland Orchestra zum 25-jährigen Jubiläum des Erholungsparks Cuyahoga Valley National Recreational Area in Ohio.
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