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Harrison Ford
  Geboren am 13. Juli 1942 in Chicago, USA


Darsteller, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2008   Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull)
2006   Firewall (Firewall)
2003   Hollywood Cops (Hollywood Homicide)
2002   K-19 - Showdown in der Tiefe (K-19 - The Widowmaker)
2001   Apocalypse Now Redux (Apocalypse Now Redux)
2000   Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath)
1999   Begegnung des Schicksals (Random Hearts)
1998   Sechs Tage, sieben Nächte (Six Days, Seven Nights)
1997   Vertrauter Feind (Devil´s Own, The)
1997   Air Force One (Air Force One)
1995   Sabrina (Sabrina)
1994   Das Kartell (Clear and Present Danger)
1993   Auf der Flucht (Fugitive, The)
1992   Die Stunde der Patrioten (Patriot Games)
1991   In Sachen Henry (Regarding Henry)
1990   Aus Mangel an Beweisen (Presumed Innocent)
1989   Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the last Crusade)
1988   Die Waffen der Frauen (Working Girl)
1988   Frantic (Frantic)
1986   Mosquito Coast (Mosquito Coast, The)
1985   Der einzige Zeuge (Witness)
1984   Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones and the Tempel of Doom)
1983   Die Rückkehr der Jedi Ritter (Return of the Jedi)
1982   Der Blade Runner (Blade Runner)
1981   Jäger des verlorenen Schatzes (Raiders of the Lost Ark)
1980   Das Imperium schlägt zurück (Empire strikes back, The)
1979   Apocalypse Now (Apocalypse Now)
1979   Ein Rabbi im Wilden Westen (Frisco Kid, The)
1979   Das tödliche Dreieck (Hanover Street)
1978   Der wilde Haufen von Navarone (Force 10 from Navarone)
1977   Krieg der Sterne (Star Wars)
1977   Helden von heute (Heroes)
1974   Der Dialog (Conversation, The)
1973   American Graffiti (American Graffiti)
1967   Der gnadenlose Ritt (Time for Killing, A)

Produzent:
2002   K-19 - Showdown in der Tiefe (K-19 - The Widowmaker)

Biographie:
Im Verlauf seiner Karriere hat es Harrison Ford geschafft, zu einem der populärsten Schauspieler unserer Zeit zu avancieren. Seine Filmographie umfasst 35 Spielfilme. Zehn davon haben jeweils mehr als 100 Mio. Dollar am amerikanischen Boxoffice eingespielt. Durch seine Hauptrollen in zeitlosen Blockbustern wie den drei ersten Star Wars-Filmen und der Indiana Jones-Reihe, The Fugitive (Auf der Flucht, 1993), Air Force One (1997) und Patriot Games (Stunde der Patrioten, 1992) ist er Kinogängern auf der ganzen Welt zum Sinnbild, zum Inbegriff des amerikanischen Helden geworden.

Für seine Leistung in dem Thriller Witness (Der einzige Zeuge, 1985) wurde Ford für einen Academy Award® und einen Golden Globe nominiert. Weitere Golden-Globe-Nominierungen sicherte er sich für seine Hauptrollen in Sabrina (1995), The Fugitive (Auf der Flucht, 1993) und The Mosquito Coast (Mosquito Coast, 1986). Die National Association of Theatre Owners wählte ihn 1994 zum Star des Jahrhunderts. People machte ihn 1988 zum „Sexiest Man Alive“. Im gleichen Jahr gewann er den People’s Choice Award als beliebtester Filmstar aller Zeiten. Im Jahr 2000 wurde er als „Favorite Motion Picture Actor“ ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er den begehrten Life Achievement Award des American Film Institute.

2002 ehrten ihn die Golden Globes mit dem Cecil B. DeMille Award für seine Lebensleistungen.

Harrison Ford wurde in Chicago geboren und besuchte das Ripon College in Wisconsin, bevor er nach Los Angeles zog, um sich seiner Schauspielkarriere zu widmen. Er wurde von Columbia Pictures unter Vertrag genommen und gab sein Filmdebüt in dem Krimi Dead Heat on a Merry-Go-Round (Immer wenn er Dollars roch, 1966). Nach einem kleinen Part in Getting Straight (1970) fasste er den Entschluss, seine Rollenentscheidungen künftig nicht mehr von finanziellen Überlegungen abhängig zu machen und verdiente sein Geld fortan als Zimmermann. Und so wartete er auf die richtigen Angebote.

Nach einer dreijährigen Leinwandpause besetzte George Lucas ihn in American Graffiti (1973). Im Jahr darauf landete Harrison Ford eine gewichtige Nebenrolle in Francis Ford Coppolas The Conversation (Der Dialog, 1974), dem ein gewichtiger Part in Stanley Kramers Fernsehproduktion „Judgment: The Court Martial of Lt. William Calley“ folgte.

Im Jahr 1977 kehrte Harrison Ford zum Spielfilm zurück, als George Lucas ihn als draufgängerisch-rebellischen Weltraumpiloten Han Solo in Star Wars (Krieg der Sterne, 1977) castete. Der Film brach sämtliche existierende Kassenrekorde und machte Ford über Nacht zum Superstar. Er hatte darauf Hauptrollen in Force 10 From Navarone (Der wilde Haufen von Navarone, 1978), Hanover Street (Das tödliche Dreieck, 1978) und The Frisco Kid (Ein Rabbi im Wilden Westen, 1979) und war in kleinen Gastauftritten in Apocalypse Now (1979) und More American Graffiti (The Party Is Over ... Die Fortsetzung von American Graffiti, 1979) zu sehen, bevor Steven Spielberg ihn als den furchtlosen Abenteurer Indiana Jones in Raiders of the Lost Ark (Jäger des verlorenen Schatzes, 1981) besetzte. Wieder ein Hit, der zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gehört.

Zwischen den Star Wars-Fortsetzungen The Empire Strikes Back (Das Imperium schlägt zurück, 1980) und Return of the Jedi (Rückkehr der Jedi-Ritter, 1983) sowie den Indiana Jones-Sequels Indiana Jones and the Temple of Doom (Indiana Jones und der Tempel des Todes, 1984) und Indiana Jones and the Last Crusade (Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, 1989) spielte Ford in einer Reihe weiterer enorm erfolgreicher und/oder einflussreicher Filme. In Blade Runner (1982) lieferte er eine knallharte Darstellung eines Polizisten in einer nihilistischen Zukunft von L.A. Den Beifall der Kritik und eine Oscar®-Nominierung sicherte er sich für Witness (Der einzige Zeuge, 1985) als Polizist auf der Flucht, der sich in einer Amish-Gemeinde versteckt. Darauf folgten das gewagte Porträt eines exzentrischen und idealistischen Erfinders in The Mosquito Coast (Mosquito Coast, 1986) und ein Auftritt in Roman Polanskis Hitchcock-artigen Thriller Frantic (1987), um danach mit Working Girl (Die Waffen der Frauen, 1988) sein Flair für romantische Komödien zu zeigen.

In den vergangenen zehn Jahren sah man Ford in 13 Filmen. Er spielte einen des Mordes angeklagten Anwalt in Presumed Innocent (Aus Mangel an Beweisen, 1990), einen arroganten Yuppie, dessen Leben von einer einzigen Kugel schlagartig verändert wird, in Regarding Henry (In Sachen Henry, 1991), den heroischen Ex-CIA-Agenten Jack Ryan in Patriot Games (Stunde der Patrioten, 1992), einen fälschlich des Mordes an seiner Frau verdächtigten Doktor in The Fugitive (Auf der Flucht, 1993), einen pflichtbewussten New Yorker Cop in The Devil’s Own (Vertrauter Feind, 1997) und President James Marshall in Air Force One (1997). Außerdem sah man ihn in dem Remake von Sabrina (1995) in der Rolle, die im Original Humphrey Bogart inne gehabt hatte.

Fords jüngste Filmarbeiten umfassen die romantische Actionkomödie Six Days, Seven Nights (Sechs Tage, sieben Nächte, 1998), das romantische Drama Random Hearts (Begegnung des Schicksals, 1999) und den erfolgreichen Thriller What Lies Beneath (Schatten der Wahrheit, 2000). Im letzten Jahr spielte er mit Liam Neeson in dem von Kathryn Bigelow inszenierten dramatischen Thriller K-19: The Widowmaker (K-19 – Showdown in der Tiefe, 2002).

Harrison Ford ist als leidenschaftlicher Kämpfer für Umweltbelange in mehreren Organisationen engagiert. Er lebt in Jackson, Wyoming, wo er 389 Hektar seines Besitzes als Naturschutzareal an den Jackson Hole Land Trust übereignete.