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Russell Crowe
  Geboren am 07. April 1964 in Wellington, Neuseeland


Darsteller, Produzent


Filmographie: (Auswahl)

Darsteller:
2007   American Gangster (American Gangster)
2007   Todeszug nach Yuma (3:10 To Yuma)
2006   Ein gutes Jahr (Good Year, A)
2005   Das Comeback (Cinderella Man)
2003   Master and Commander - Bis ans Ende der Welt (Master and Commander: The Far Side of the World)
2001   Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, A (Beautiful Mind, A)
2000   Gladiator (Gladiator)
2000   Lebenszeichen - Proof of Life (Proof of Life)
1999   The Insider (Insider, The)
1997   L.A. Confidential (L.A. Confidential)
1995   Schneller als der Tod (Quick and the Dead, The)
1994   Die Summe der Gefühle (Sum of Us, The)
1992   Romper Stomper (Romper Stomper)

Biographie:
Er gilt als einer der großen Superstars Hollywoods, ein "Oscar"-dekorierter Spitzenverdienter und Ausnahmeschauspieler: Russell Crowe.

Erste zarte Bande zum Filmbiz hat der Darsteller schon früh geknüpft. Kaum, dass er mit seiner Familie im Alter von vier Jahren nach Australien zog, gründeten seine Eltern einen Catering-Service für Filmteams, und Klein-Crowe bekam erste Statistenrollen ab. Als Jugendlicher wollte er Rocksänger werden und trat unter dem Namen "Rus Le Roc" auf. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, und so landete Crowe schließlich am Theater. Er tourte in den Musicals "Grease" und "The Rocky Horror Picture Show" durchs Land, bis sein Leinwanddebüt näher rückte: "Blutiger Schwur" (ein Film über Kriegsverbrechen der Japaner an australischen Gefangenen), kam 1990 in die Kinos. Der nationale Durchbruch gelang ihm zwei Jahre später in der Rolle eines randalierenden Skinheads in "Romper Stomper".

Was viele nicht wissen ist, dass die "Basic Instinct"-Sexbombe Sharon Stone damals auf den attraktiven jungen Mann aufmerksam wurde und ihn nach Amerika holte. Sein erster Hollywood-Streifen hieß "Schneller als der Tod". Der Film war zwar ein Flop, immerhin durfte der Newcomer Crowe aber neben Sharon Stone, Gene Hackman und Leonardo DiCaprio agieren. Zu regelrechten Begeisterungsstürmen riss Crowe als gestrandeter Cop seine Kritiker dann 1997 mit "L.A. Confidential" hin. An seiner Seite spielten Kim Basinger und Kevin Spacey. Mit dem Thriller "Insider" folgte zwei Jahre später die erste Oscar-Nominierung (Crowe futterte sich für die Rolle 22 Kilo an).

Der Australier katapultierte sich schließlich mit "Gladiator" endgültig zum Schauspiel-Olymp: Für seine außergewöhnliche schauspielerische Leistung in Ridley Scotts Historien-Epos wurde er 2001 zurecht mit dem "Oscar" belohnt. Zahlreiche weitere Preise folgten. Crowe stellte danach in "A Beautiful Mind" mit seiner Rolle als schizophrenes und sensibles Mathematik-Genie John Nash seine Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Für den "Oscar" reichte es 2002 dann doch nicht.

Privat machte der Motorrad-Freak wegen seiner heißen Affäre mit Schauspielkollegin Meg Ryan von sich reden. Sonst ist nicht viel über sein Privatleben bekannt - außer, dass er in Australien eine knapp 20.000 Quadratmeter große Farm in der Nähe von Coffs Harbour besitzt und als Naturliebhaber gilt. [sit]