|
Filmdatenbank - DVD Reviews - Filmkritiken - Filmreviews - Kinonews - Kinostarttermine
|
|
 |
| |
 |
|  |
Albert Finney
 | |
Geboren am 09. Mai 1936 in Salford, Manchester, England
Darsteller, Regisseur
|
Filmographie: (Auswahl)
Darsteller:
2007 Das Bourne Ultimatum (Bourne Ultimatum, The) 2007 Tödliche Entscheidung (Before the Devil Knows You´re Dead) 2006 Ein gutes Jahr (Good Year, A) 2004 Ocean´s Twelve (Ocean´s Twelve) 2003 Big Fish (Big Fish) 2000 Erin Brockovich - Eine wahre Geschichte (Erin Brockovich) 2000 Traffic - Macht des Kartells (Traffic) 1999 Breakfast of Champions (Breakfast of Champions) 1999 Simpatico (Simpatico) 1990 Miller´s Crossing (Miller´s Crossing) 1981 Wolfen (Wolfen) 1974 Mord im Orient Express (Murder on the Orient Express) 1963 Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen (Tom Jones)
Biographie: Während seiner mehr als 40 Jahre umspannenden Karriere im Showgeschäft wurde Albert Finney mit fünf Oscar®-Nominierungen geehrt. In der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ wurde er für Tom Jones (Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen, 1963), Murder on the Orient Express (Mord im Orient-Express, 1974), The Dresser (Ein ungleiches Paar, 1983) und Under the Volcano (Unter dem Vulkan, 1984) nominiert, für seine Darstellung des Anwalts Edward Masry in Erin Brockovich (Erin Brockovich, 2000) erhielt er eine Nominierung in der Sparte „Bester Nebendarsteller“. Darüber hinaus gewann er kürzlich einen Emmy und einen Golden Globe für den HBO-Film „The Gathering Storm“, in dem er Winston Churchill verkörpert.
Zu Finneys weiteren Auszeichnungen zählen ein Golden Globe Award als „Bester Schauspieler“ für Scrooge (Scrooge, 1970), der Preis als „Bester Schauspieler“ beim Filmfestival in Berlin für The Dresser und der Preis als „Bester Schauspieler“ beim Filmfestival in Venedig für Tom Jones. Darüber hinaus war er für Under the Volcano, The Dresser und Shoot the Moon (Der Konflikt – Du oder beide, 1982) jeweils für einen Golden Globe nominiert.
Sein Filmdebüt gab Albert Finney in einer kleinen Rolle neben Laurence Olivier in The Entertainer (Der Komödiant, 1960). Diesem Part folgte die Rolle eines gut aussehenden, ungehobelten jungen Burschen in Saturday Night, Sunday Morning (Samstagnacht bis Sonntagmorgen, 1960). Zu Finneys vielfältigen Kinorollen zählen Daddy Warbucks in Annie (Annie, 1982), ein Gangsterboss in Miller’s Crossing (Miller’s Crossing, 1990), ein Polizei-Offizier, der in The Playboys (Die Playboys, 1992) von seiner Leidenschaft für eine junge, unverheiratete Mutter zerfressen wird, und ein ehemaliger Abbruch-Arbeiter in Rich in Love (Auf der Suche nach dem Glück, 1993).
Unter seinen vielen weiteren Filmen sind Washington Square (Die Erbin vom Washington Square, 1997), The Run of the Country (Das Land meiner Liebe, 1995), The Browning Version (Schrei in die Vergangenheit, 1994), Orphans (Kellerkinder – Orphans, 1987), Wolfen (Wolfen, 1981), Charlie Bubbles (Ein erfolgreicher Blindgänger, 1967) und Two for the Road (Zwei auf gleichem Weg, 1967). Zuletzt stand Finney unter anderem neben Bruce Willis und Nick Nolte in der Leinwand-Adaption von Kurt Vonneguts 1973 erschienenem Roman Breakfast of Champions (Breakfast of Champions – Frühstück für Helden, 1999) und in dem Sam-Shepard-Film Simpatico (Simpatico, 1999) vor der Kamera.
Finney wuchs im englischen Salford auf und wurde an der Royal Academy of Dramatic Arts angenommen, als er 17 Jahre alt war. Mit 20 Jahren gab er als Mitglied der Birmingham Repertory Company in einer Inszenierung von „Julius Caesar“ sein Bühnen-Debüt. Während seiner zweijährigen Mitgliedschaft bei der BRC spielte er die Titelrollen in „Macbeth“ und „Henry V“.
Nachdem er neben Charles Laughton und Elsa Lanchester in „The Party“ sein Westend-Debüt gegeben hatte, trat Finney in Stratford-upon-Avon in Inszenierungen der Royal Shakespeare Company auf, spielte 1959 zu deren hundertjährigem Jubiläum und war die Zweitbesetzung von Laurence Olivier in „Coriolanus“.
Im Jahr 1960 begann Finney eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Royal Court Theatre, als er in „The Lily White Boys“ auftrat, und 1965 trat er der National Theatre Company am Old Vic bei und spielte unter anderem in „Much Ado About Nothing“, „The Country Wife“ und „The Cherry Orchard“. Zu seinen weiteren Theaterstücken zählen „Billy Liar“, „Armstrong’s Last Goodnight“, „Love for Love“, „Miss Julie“, „Black Comedy“, „Alpha Beta“, „Krapp’s Last Tape“, „Cromwell“, „Tamburlaine The Great“, „Another Time“ und zuletzt das hoch gelobte „Art“.
Für seine Arbeit am Theater wurde er unter anderem mit dem Best Actor Olivier Award für „Orphans“ und „A Flea in Her Ear“ und mit Tony-Nominierungen für „A Day in the Death of Joe Egg“ und „Luther“ geehrt. Außerdem gewann er den Evening Standard Theatre Award als „Bester Schauspieler“ für seine Darstellung in „Luther“.
Im Fernsehen stand Finney in etlichen erinnerungswürdigen Produktionen vor der Kamera, darunter Dennis Potters Miniserien „Karaoke“ und „Cold Lazarus“ und Joseph Conrads „Nostromo“. Er wurde für seine Rolle in „The Image“ – er spielte einen erfolgreichen Nachrichtenmoderator, dessen öffentlicher Ruf von seinem schwierigen Privatleben überschattet wird – für einen Emmy in der Sparte „Bester Schauspieler“ nominiert. Außerdem spielte er in „The Green Men“, „View Friendship and Marriage“, „The Miser“, „Picasso Summer“, „Alpha Beta“, „The Biko Inquest“, „The Endless Game“ und die Titelrolle in „Pope John Paul II“. Zuletzt stand er neben Tom Courtney und Joanna Lumley in der BBC-Produktion „A Rather English Marriage“ vor der Kamera.
Neben seiner Karriere als Schauspieler gründete Albert Finney zusammen mit seinem Partner Michael Medwin die Firma Memorial Enterprises und produzierte Filme wie If … (If …, 1968) und O Lucky Man (Der Erfolgreiche, 1973), die beide von Lindsay Anderson inszeniert wurden und Malcolm McDowell zum Star machten. Memorial produzierte außerdem Gumshoe (Auf leisen Sohlen, 1971) unter der Regie von Stephen Frears und A Day in the Death of Joe Egg, 1972). Darüber hinaus inszenierte Finney den Film Charlie Bubbles (Ein erfolgreicher Blindgänger, 1967).
|
|
|