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Ice Age
(The Ice Age; USA, 2002)
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| Filmverleih (D) : | Fox |
| Filmverleih (USA) : | Fox |
| Kinostart (D) : | 21. März 2002 |
| Kinostart (USA) : | 15. März 2002 |
Länge: 81 min.
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| Buch: | | Peter Ackerman | |
Michael Berg | |
Michael Wilson |
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Inhalt: Die Eiszeit. Die Welt vor 20.000 Jahren. Riesige, majestätische Tiere bevölkern den Erdball - sieht man einmal von einem Quartett gar nicht so edler Vierbeiner ab. Und das sind Manny, das verbiesterte wollige Mammut, Sid, das stinkfaule, ungehobelte Faultier, Diego, der ebenso heimtückische wie ver-schlagene Säbelzahntiger, und last but not least der Urzeitbewohner Scrat, eine reichlich missratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte.
Während Scrats gesamter Lebensinhalt scheinbar darin besteht, eine Eichel zu vergraben - logisch, will er doch Nahrung für den Winter beiseite legen -, sehen sich Manny, Sid und Diego mit einer Mission konfrontiert, die so gar nicht auf ihrer Linie liegt: Sie sollen das Menschenkind Roshan zu dessen Familie zurückbringen.
Blöde nur, dass Scrat, als er seine Eichel ins Eis zu rammen versucht, eine riesige Lawine auslöst und Diego Böses im Schilde führt. Der Säbelzahntiger hat nämlich seinen grausamen Chef Soto zuletzt schwer verärgert und muss sich nun anstrengen, dessen Gunst wiederzugewinnen …
Kritik: Zwei große Gewinner und Abräumer des Kinojahres 2001 waren die beiden digitalen Animationsstreifen „Shrek“ und „Monster AG“. Das japanische visuell beeindruckende „Final Fantasy“ setzte zwar neue Maßstäbe im Bereich der technischen Möglichkeiten, versagte jedoch bei seiner Zielgruppe an der diffusen und für europäische Verhältnisse wirren Story. „Ice Age“ erlebte schon im Vorfeld aufgrund der bereits jetzt schon legendären Trailer schon beinahe Kultstatus, bevor der Streifen in die Kinos kam. So musste man Sorge tragen, ob der Film seinen hohen Erwartungen auch gerecht werden würde.
Jedoch ist diese Sorge unbegründet, denn „Ice Age“ überzeugt auf ganzer Linie. Die Trickeffekte sind hervorragend umgesetzt worden und müssen sich hinter „Monster Inc.“ nicht verstecken. Auch die Story kann sich sehen lassen, die Rasanz, Witz und Tragik gleichermaßen beinhaltet. Sehr schnell identifiziert man sich mit den vier Eiszeitprotagonisten Manfred dem Mammut, Sid dem Faultier, Diego dem Säbelzahntiger und dem bekannten Urzeithörnchen Scrat, das jedoch nicht anderes als seine Nuss im Kopf zu haben scheint. Witze und Dialoge erinnern an „Shrek“, erreichen aber nie das bissige Niveau dieses Films und lassen sich noch am ehesten mit dem kindgerechten „Ein Königreich für ein Lama“ aus dem Hause Disney vergleichen.
Das einzig Ärgerliche an dem Film ist lediglich die Vermarktungsstrategie. Viele der wenigen, aber wirklich sehenswerten Szenen mit dem Hörnchen Scrat waren schon in den zahlreichen Trailern zu sehen. Allerdings haben sich die Produzenten des Streifens für die Schlussszene noch einmal etwas ganz besonderes für das beliebte Hörnchen einfallen lassen. Ein Movie für die ganze Familie mit Lach- und Unterhaltungsgarantie.
[rk]
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