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Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn, A
(Beautiful Mind, A; USA, 2001)
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| Filmverleih (D) : | UIP |
| Filmverleih (USA) : | Universal Pictures |
| Kinostart (D) : | 28. Februar 2002 |
| Kinostart (USA) : | 25. Dezember 2001 |
Länge: 135 min.
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Besetzung:
| Russell Crowe | ............................ | John Forbes Nash | |
Jennifer Connelly | ............................ | Alicia Nash | |
Ed Harris | ............................ | William Parcher | |
Christopher Plummer | ............................ | Dr. Rosen | |
Paul Bettany | ............................ | Charles | |
Adam Goldberg | ............................ | Sol | |
Josh Lucas | ............................ | Hansen | |
Anthony Rapp | ............................ | Bender | |
Jason Gray-Stanford | ............................ | Ainsley | |
Judd Hirsch | ............................ | Helinger | |
Austin Pendleton | ............................ | Thomas King |
Inhalt: Basierend auf der wahren Lebensgeschichte wird erzählt, wie der in Mathematik-Fachkreisen gefeierte junge John Forbes Nash eine dramatische Schicksalswende erfährt, als bei ihm im Alter von 30 Jahren paranoide Schizophrenie diagnostiziert wird. Der Film schildert den mühsamen Heilungsprozess und späten Ruhm, als Nash schließlich doch noch den Nobelpreis erhält.
Kritik: Bei den Golden Globes war der Streifen fünfmal nominiert und dreimal erfolgreich. Für die diesjährigen Oscars ist das Movie in insgesamt acht Kategorien nominiert. Ohne Zweifel hat das neuste Werk von Ron Howard (Apollo 13) diese bisher eingefahrene Lorbeer verdient. Der Film ist nicht nur unterhaltsam, spannend, witzig und sehr emotional, er durchleuchtet auch sehr sinnbildlich die therapeutische Methodik der fünfziger Jahre bei der Behandlung der Schizophrenie. Die darstellerische Leistung von Russel Crowe (John Nash) ist mit das beste was ich in den letzten Jahren sehen durfte und auch die Nebendarsteller agieren absolut überzeugend. Dazu zählen Jennifer Connelly als Alicia Nash, Paul Bettany (Ritter aus Leidenschaft) als Charles und in alt gewohnter Stärke auch Ed Harris (Abyss) als Agent William Parcher. In „Forrest Gump“-Manier erlebt der Zuschauer Johns tragisches Schicksal im Kinosessel regelrecht mit und die Identifikation mit dem mathematisch genialen, aber auch sozial dillethantischen Protagonisten kommt beinahe automatisch zustande.
Leider ist an wenigen Stellen der Streifen einen Hauch zu lang geraten und auch mit der Genauigkeit der Person des John Nash hat es Hollywood nicht so genau genommen. Tatsächlich ist John Nash ein bekennender Homosexueller und das Filmmekka aus Kalifornien hat es bisher selten wie z.B. bei „Philadephia“ vermocht, sich an dieses Tabuthema heranzuwagen. Dennoch ist der Streifen sehr gelungen und wer Dramen mit Tiefgang wie „Forrest Gump“ oder „Cast Away“ mag, wird auch von „A Beautiful Mind“ nicht enttäuscht sein.
[rk]
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