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Corelli´s Mandoline
(Captain Corelli´s Mandolin; USA/F/GB, 2001)
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| Filmverleih (D) : | UIP |
| Filmverleih (USA) : | Universal Pictures |
| Kinostart (D) : | 01. November 2001 |
| Kinostart (USA) : | 17. August 2001 |
Länge: 131 min.
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| Produzent: | | Tim Bevan | |
Eric Fellner | |
Kevin Loader | |
Mark Huffam |
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| Buch: | | Shawn Slovo | | nach einer Vorlage von Louis de Bernières |
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Besetzung:
| Nicolas Cage | ............................ | Captain Antonio Corelli | |
Penélope Cruz | ............................ | Pelagia | |
John Hurt | ............................ | Dr. Iannis | |
Christian Bale | ............................ | Mandras | |
David Morrissey | ............................ | Captain Weber | |
Irene Papas | ............................ | Drosoula | |
Patrick Malahide | ............................ | Colonel Barge |
Inhalt: "CORELLIS MANDOLINE" zeichnet eine Liebesgeschichte nach, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zwischen dem zwangsverpflichteten Offizier der italienischen Besatzungsmacht, Hauptmann Antonio Corelli (Oscar-Preisträger Nicolas Cage), und der willensstarken und ehrgeizigen Kephallonierin Pelagia (Penélope Cruz) entwickelt. Als Corelli und seine Männer auf der idyllischen Insel eintreffen, sehen sie ihren Aufenthalt als eine Art Urlaub in Griechenland - der Krieg ist dabei nur eine Radionachrichtensendung aus der Ferne. Zunächst sind Pelagia und die anderen Dorfbewohner gegen die ungebetenen Gäste aufgebracht, doch schließlich verzaubert sie der gewinnende Charme und die Lebenslust der Italiener, wodurch die Differenzen überwunden und Gemeinsamkeiten gefunden werden. Schließlich sieht Pelagia in Corelli den Mann, der er wirklich ist: ein Mann voller Liebe zum Leben, zu seiner Musik, zu ihr.
Doch der unerbittliche Krieg erreicht unweigerlich auch die idyllischen Ufer von Kephallonia und zerstört für immer den Frieden und die Ruhe - sowohl unter den Einwohnern als auch in der komfortabel untergebrachten italienischen Besatzertruppe. Die zarten Bande, die zwischen Antonio und Pelagia geknüpft wurden, sind bedroht. Als Hauptmann Corelli die gewalttätige Realität des Krieges miterlebt, ist er gezwungen, Kephallonia zu verlassen - und damit auch die Frau, die er lieben gelernt hat. Pelagia weiß, dass auch sie angesichts des Krieges machtlos ist, und dass sie ihren Geliebten verabschieden muss - ohne zu wissen, ob sie sich jemals wiedersehen werden.
Kritik: Dieses Jahr war gut bestückt mit Liebesgeschichten die Hand in Hand gingen mit historischen Kriegsgeschehen. Zuerst kam "Duell - Enemy at the Gates" mit Jude Law, dann kam "Pearl Harbor" mit Ben Affleck. Beide große Enttäuschungen! In beiden Filmen wurde zu viel geklotzt als nur gekleckert, zu viel Wert wurde auf die möglichst beste Darstellung von Kriegsszenen gelegt. Dies ist bei " Corelli" nicht der Fall. Hier wird der Liebesgeschichte mehr und auch nötiger Platz eingeräumt. Das charmante Gefühl, daß man am Anfang des Films vermittelt bekommt, trägt sich durch den kompletten Film. Nicholas Cage und John Hurt geben wieder einmal sehr gute Leistungen ab. Der Humor wird größtenteils nur von diesen beiden Herren beigetragen. Es wäre auch nicht verwunderlich wenn man im März nächsten Jahres eine Oscarnominierung für John Hurt sehen würde! Auch zu achten wäre auf einen Jungen Mann namens Piero Maggio. Er spielt zwar eine kurze Rolle, die eines italienischen Soldaten und Freund von Nic Cage, aber dies wiederum macht er gut. Die Performance von Penélope Cruz ist mäßig. Der Zuschauer hat zwar Mitleid mit Ihren traurigen Kuh-Augen, aber ich würde sagen diese Rolle hätte eine Salma Hayek besser gespielt. Die Leistungen von Christian Bale hatten auch einen guten Anfang, wurden aber (wie zu erwarten war) von denen von Nic Cage an die Wand gespielt.
Die Regie von John Madden ist leicht zu theatralisch. Anscheinend hatte er noch sein Handeln aus "Shakespeare in Love" im Kopf. Die Kameraarbeit von John Toll ist jedoch atemberaubend! Dank der Verwendung des Cinemascope - Filmformats kommen die tollen Drehorte noch besser zur Geltung. Das Score von Stephen Warbeck ist ebenfalls Oscar würdig. Es gibt einem das Gefühl wieder, welches man bei Roberto Beninis' "Das Leben ist Schön" hatte.
[ah]
Zwischen Liebesdrama und Kriegsfilm pendelndes Melodram, dass durchaus unterhalten kann, dem Zuschauer aber keine emotionelle Regung abgewinnen kann, was jedoch Hauptverdienst der Fehlbesetzung der Rollenkombination ist. Nimmt man Christian Bale den groben Fischer nicht ab, so zündet ebenso wenig der Funke zwischen Nicolas Cage und Penelope Cruz. Wirklich überzeugen kann nur John Hurt als alternder, störrischer Arzt, sowie eine wunderbare Kameraarbeit vor grandioser Kulisse. Der Rest bleibt eher Durchschnitt, am großen epischen Drama schießt der Film vorbei.
[srs]
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