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Blair Witch Project
(The Blair Witch Project; USA, 1999)
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| Filmverleih (D) : | Arthaus |
| Filmverleih (USA) : | Artisan |
| Kinostart (D) : | 25. November 1999 |
| Kinostart (USA) : | 16. Juli 1999 |
| DVD-Verleih ab : | 09. Mai 2000 |
| Videostart (Verkauf) : | 12. September 2000 |
| DVDstart (Code 1) : | 22. Oktober 1999 |
| DVD-Verkauf ab : | 09. Mai 2000 |
Länge: 81 min.
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| Regie: | | Daniel Myrick | |
Eduardo Sanchez |
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| Buch: | | Daniel Myrick | |
Eduardo Sanchez |
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| Schnitt: | | Daniel Myrick | |
Eduardo Sanchez |
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Besetzung:
| Heather Donahue | ............................ | Heather Donahue | |
Joshua Leonard | ............................ | Josh Leonard | |
Michael C. Williams | ............................ | Mike Williams |
Inhalt: Die drei Filmstudenten Heather, Josh und Mike rüsten sich mit einer 16mm Kamera, einer Hi8 Videokamera und einem DAT Rekorder aus, um damit eine Dokumentation über die Hexe von Blair zu drehen. Zuerst befragen sie die hiesige Bevölkerung rund um die Wälder, in der die Hexe ihr Unwesen getrieben haben soll. Nach den Interviews machen sich die Drei auf den Weg in die tiefen Wälder in der die Hexe im Jahr 1940 angeblich viele kleine Kinder verschleppte, die man nie wieder finden konnte.
Nachdem die jungen Filmemacher mehrere Tage in den Wäldern auf der Suche nach den Spuren der Hexe waren, müssen sie feststellen, dass sie sich verlaufen haben. Auch Heathers Karte ist plötzlich spurlos verschwunden. Leider macht sich nun auch nachts die Hexe von Blair bemerkbar und auch tagsüber kann man immer mehr Spuren von ihr finden. Das Grauen nimmt seinen Lauf und verschlimmert sich mit jeder weiteren Nacht...
Kritik: Mit dem „Blair Witch Projekt“ überraschten die beiden „Independent“-Filmer Daniel Myrick und Eduardo Sanchez im Jahre 1999 die Filmwelt. Frei nach dem Motto „Big Brother meets the Horrorgenre“ filmten sie tief in einem Wald mittels 16mm Kameras drei junge Schauspieler, wiesen sie an frei und experimentell zu schauspielern und erschreckten sie regelmäßig nachts. Heraus kam eine Mischung aus „Reality-Format“ und Independant-Film, der teilweise so realistisch wirkt, das er einem richtig unter die Haut gehen kann, obwohl man kaum Blut und keinen Splatter in dem Streifen zu sehen vermag.
Daniel und Eduardo heizten den Film im Vorfeld an, indem sie behaupteten, dass junge Filmemacher in diesem ominösen Wald verschwunden sind und nach Jahren die Kameras als einziges Überbleibsel gefunden worden seien. So kam es, dass ein Film mit einem Budget von lediglich 35.000 US-Dollar an den US-Kassen über 140 Millionen US-Dollar einspielte.
Als einmaliges Machwerk kann „Blair Witch Projekt“ fesselnd und neu wirken, da er so realistisch wirkt und klassische Gruseleffekte hervorragend in Szene zu setzen vermag. Für mich persönlich ein Geheimtipp, aber dennoch Geschmackssache. Eingefleischte Horrorliebhaber und Filmfans mit dem Mut zu etwas Neuem sollten zugreifen. Mainstream- und Autorenfilmpublikum könnten mit dem Hype um dieses Projekt ihre Probleme haben.
[rk]
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