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Düstere Legenden II
(Urban Legends - Final Cut; USA, 2000)
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| Filmverleih (D) : | Columbia |
| Filmverleih (USA) : | Columbia |
| Kinostart (D) : | 04. Januar 2001 |
| Kinostart (USA) : | 22. September 2000 |
| DVDstart (Code 1) : | 06. Februar 2001 |
| DVD-Verkauf ab : | 19. Juni 2001 |
Länge: 98 min.
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| Produzent: | | Gina Matthews | |
Neal H. Moritz | |
Richard Luke Rothschild |
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| Buch: | | Paul Harris Boardman | |
Scott Derrickson |
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Besetzung:
| Jennifer Morrison | ............................ | Amy Mayfield | |
Matthew Davis | ............................ | Travis/Trevor Stark | |
Hart Bochner | ............................ | Professor Solomon | |
Loretta Devine | ............................ | Reese Wilson | |
Eva Mendes | ............................ | Vanessa Valdeón | |
Joey Lawrence | ............................ | Graham Manning | |
Anson Mount | ............................ | Toby Belcher | |
Jessica Cauffiel | ............................ | Sandra Petruzz | |
Anthony Anderson | ............................ | Stanley Washingston | |
Michael Bacall | ............................ | Dirk Reynolds | |
Marco Hofschneider | ............................ | Simon Jabusck | |
Jacinda Barrett | ............................ | Lisa |
Inhalt: Der Wettkampf um den begehrten Hitchcock-Award, einen Studentenpreis für den besten Film an einer Universität, nimmt mörderische Ausmaße an, als ein anscheinend Wahnsinniger die Regisseure nach und nach dezimiert.
Kritik: Lahmer, oftmals nur lächerlicher Slasher, der nur dank seiner wenigstens durchschnittlichen Inszenierung leidlich unterhalten kann. Mit dem Original "Düstere Legenden" hat der Film so gut wie nichts zu tun.
[srs]
"Düstere Legenden 2" oder "Urban Legend: Final Cut" (2000) ist die erste Regiearbeit von John Ottman, der bisher eher durch seine Arbeit als Komponist für bekannten Streifen wie, "The Cabel Guy" (1996) mit Jim "The Grinch" Carrey oder "Halloween H20" (1998) mit Zugpferd Jamie Lee Curtis in Erscheinung getreten ist. Leider ist Johns Regiedebut einem Desaster gleich und in die Abgründe gröbster Horrorteentrivialität entglitten. Bis auf die passende und gut begleitende Filmmusik, die immer wieder die jeweiligen Schreckensmomente untermauert, kann man dem Streifen leider kaum etwas Originelles abgewinnen. Die Story nach dem "10 kleine Negerlein"-Prinzip gestrickt, d.h. einer nach dem anderen wird gemeuchelt, was zu Beginn niemand merkt, ist uralt. Bereits in den achtziger Jahren wurde von dem Horrorteenstreifen "Friday the 13th" (1980) ein Remake nach dem anderen produziert, natürlich nach dem gleichen Strickmuster. Auch die Kameraführung ist einfach, schlicht und ohne jegliche Innovation. Alfred Hitchcock, nach dem der Award benannt wird, hätte sich vermutlich im Grab umgedreht. Auch die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind größtenteils stümperhaft und lassen sich durchaus mit den dürftigen Leistungen der Darsteller aus "Unter Uns" und "Marienhof" durchaus vergleichen. Das Schlimmste an dem Streifen ist jedoch die bereits angesprochene kreative Monotonie, was eine Stagnation in den üblichen Genrekonventionen verursacht. Durchschnittscineasten wie Horrorliebhaber bzw. Genreliebhaber fühlen sich wie mit dem Messer in den Rücken gestochen. Da mordet ein maskentragender Psychopath einen coolen jungen Erwachsenen nach dem anderen ab und keiner bemerkt es. Die Morde werden auch zuerst für Selbstmorde oder Unglücke gedeutet.
Zu guter letzt kann man den "Düsteren Legenden 2" einen zumindest überraschenden Schluss attestieren, so dass der Film zumindest nicht gänzlich auf dem Friedhof der schlechtesten Filme begraben werden muss. Gut wird das Movie deswegen natürlich nicht. Wahrscheinlich wird der Streifen in nicht all zu ferner Zukunft bei diversen Videoabenden mit dem Titelthema "Schlechte Filme und wir lachen uns kaputt" seine Runden machen. Zumindest dazu hat der Film das entsprechende Ambiente...
[rk]
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