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Borat

(Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan; USA, 2006)


 
Filmverleih (D) : Fox
Filmverleih (USA) : Fox
Kinostart (D) : 02. November 2006
Kinostart (USA) : 03. November 2006

Länge: 82 min.

MPAA:  

Regie:
Larry Charles

Produzent:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach

Buch:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
Dan Mazer

Schnitt:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas

Kamera:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick

Musik:
Erran Baron Cohen


Besetzung:
Sacha Baron Cohen   ............................   Borat Sagdiyev
Ken Davitian   ............................   Azamat Bagatov
Pamela Anderson

Inhalt:
Der kasachstanische TV-Star Borat reist in die USA um etwas über die westliche Kultur zu lernen und damit seinem Land zu wahrer Größe zu verhelfen. Es dauert jedoch nicht lange bis sein primäres Ziel wird die Sex-Inkone Pamela Anderson zu ehelichen...

Kritik:
„Borat“ kann man als eine ziemlich exzentrische, aber größteils auch hintergründige Gesellschaftssatire bezeichnen, die erstmals in dieser Form das aus dem Fernsehen bekannte „Reality“-Format mit der Story eines klassischen Kinofilms verbindet. Die Figur des „Borat“ ist dabei ein Charakter aus der „Ali G. Show“ und wird verkörpert von Sacha Baron Cohen. Zweifelsohne bewegt Sacha Baron Cohen mit seiner derben, aber auch tiefgründigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft die Gemüter, jedoch darf man auch nicht vergessen, dass ähnliche Denk- und Verhaltensmuster auch in anderen Gesellschaften vorkommen. Kein Wunder das Cohen mehrmals bei seinen Auftritten von Cops festgenommen wurde und selbst dort soll er seine Rolle weitergespielt haben. Als bissige Satire ist der Streifen nur teilweise gelungen, da seine Figur stets bis ins Derbste in sämtlichen Szenen auf ähnliche Art und Weise provoziert, um so die „Schwächen“ seiner Gegenspieler aufzudecken. Außerdem läuft er Gefahr von weniger reflektiert denkenden Menschen missverstanden zu werden, so dass ein cooler Nachahmeffekt wie bei „Jackass“ oder „Beavis & Butthead“ bei diesen Zuschauern entstehen könnte.

Dennoch könnte der Streifen bei einem schwarzhumorigem Publikum, das sich auf die derben und obszönen Szenen einlässt, durchaus Gefallen finden.

[rk]