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Fahrenheit 9/11
(Fahrenheit 9/11; USA, 2004)
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| Filmverleih (D) : | Falcom Media |
| Filmverleih (USA) : | IFC Films |
| Kinostart (D) : | 29. Juli 2004 |
| Kinostart (USA) : | 25. Juni 2004 |
Länge: 122 min.
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| Schnitt: | | Chris Seward | |
Kurt Engfehr |
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Besetzung:
| Michael Moore | | |
George W. Bush | | |
George Bush | | |
Donald Rumsfeld | | |
Osama Bin Laden | | |
Saddam Hussein | | |
Paul Wolfowitz | | |
Dick Cheney | | |
Al Gore | | |
Condoleezza Rice | | |
Colin Powell | | |
Britney Spears | |
Inhalt: Von der Präsidentschaftswahl 2000 über die Anschläge vom 11. September und dem Waffengang in Afghanistan, bis zum Krieg im Irak und dessen Folgen: Mit aufrichtiger Empörung, großer Emotion und seinem einzigartigen Sinn für Humor nimmt Michael Moore in FAHRENEHEIT 9/11 den Präsidenten der Vereinigten Staaten ins Visier. In seinem ersten Film seit seinem Oscar-Triumph BOWLING FOR COLUMBINE schickt Michael Moore aus selbst gedrehtem Filmmaterial, Archivaufnahmen und bislang ungesehenen Bildern aus dem Irak George W. Bush und sein Publikum durch ein Wechselbad der Gefühle. Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde FAHRENHEIT 9/11 mit der Goldenen Palme als Bester Film ausgezeichnet. In den USA ist der Film des Jahres nicht nur Tagesgespräch, sondern auch ein Blockbuster: Als erste Dokumentation überhaupt belegte Michael Moores Meisterwerk den ersten Platz der Kinocharts.
Kritik: Gelungene Dokumentation des „Bowling for Columbine“-Machers Michael Moore, die u.a. versucht die wirtschaftliche Verstrickung der Bush-Familie und des Bin Ladens Clans aufzudecken. Sehr emotional, anprangernd und sarkastisch geht Michael Moore in seiner neusten Doku zu Werke. Die gute Kernaussage, dass man erst die Probleme im eigenen Land lösen und Krieg nur wenn unbedingt nötig erklären sollte, schon gar nicht aus wirtschaftlichen Interessen, ist dabei Hauptthema der Doku, die in diesem Jahr in Cannes die „Goldene Palme“ gewinnen konnte.
Gut recherchiert, provokativ, aber stellenweise auch etwas zu langatmig, hat Moore eigene Beiträge mit Filmausschnitten, die meist George Bush zeigen und kritisieren sollen, kombiniert. Was hier für die einen Propaganda gegenüber Bush und die Republikaner ist, kann für den anderen aufklärender Journalismus sein. Dies muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht, dass Moore wieder einmal eine interessante Dokumentation zu einem wichtigen Thema der heutigen Zeit gelungen ist.
[rk]
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