|
Big Fish
(Big Fish; USA, 2003)
 | |
| Filmverleih (D) : | Columbia |
| Filmverleih (USA) : | Columbia |
| Kinostart (D) : | 08. April 2004 |
| Kinostart (USA) : | 09. Januar 2004 |
Länge: 118 min.
|
| Produzent: | | Bruce Cohen | |
Dan Jinks | |
Richard D. Zanuck |
|
| Buch: | | John August | | nach einer Vorlage von Daniel Wallace |
|
Besetzung:
| Ewan McGregor | ............................ | Junger Bloom | |
Albert Finney | ............................ | Alter Ed Bloom | |
Billy Crudup | ............................ | Will Bloom | |
Jessica Lange | ............................ | Alte Sandra Bloom | |
Alison Lohman | ............................ | Junge Sandra Bloom | |
Helena Bonham Carter | ............................ | Jenny/Hexe | |
Robert Guillaume | ............................ | Dr. Bennett | |
Steve Buscemi | ............................ | Norther Winslow | |
Danny DeVito | ............................ | Amos Calloway |
Inhalt: Seit drei Jahren ist Will Bloom (Billy Crudup) nun schon mit seinem Vater Edward (Albert Finney) zerstritten. Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben und sein Sohn unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen. Er will endlich herausfinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten über sich und sein Leben erzählt. Glaubt man Edward Bloom, hat der als junger Mann (Ewan McGregor) gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlüsterne Fabelwesen gekämpft, die perfekte Stadt gefunden und umgehend wieder verlassen, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine geliebte Ehefrau Sandra (Alison Lohman / Jessica Lange) mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere, schier unglaubliche Wunderdinge erlebt.
Edward Bloom war ein Held, ein Abenteurer, ein Genie – sein eigener Mythos. Doch er war nie ein richtiger Vater.
Sein Sohn Will rekapituliert nun all diese bizarren Geschichten, will unbedingt Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten entdecken – nur, um schließlich zu erkennen, dass man sich mit solchen Lappalien wie der Wirklichkeit gar nicht aufzuhalten braucht, wenn man einen Mann wie Edward Bloom kennen, begreifen und lieben will.
Kritik: Fiktion oder Realität? Vielleicht sogar eine Mischung aus Beidem? Das neuste Regiewerk von Ausnahmefilmer Tim Burton entpuppt sich als moderne „Münchhausen“-Story die sehr phantastisch und auf seine Erzählart skurril das Leben des Märchenerzähler Edward Bloom schildert. Dabei geht Burton sehr tiefsinnig und bildgewaltig vor, so dass man sich als Fan des Regisseur schnell in den Bann des Streifens ziehen lässt. Aber auch Freunde von phantastisch, humorvollen Geschichten mit Tiefgang kommen hier auf ihre Kosten.
Allerdings hat der Streifen auch so manche Längen und die eine oder andere Geschichte aus dem Leben von Edward Bloom wird zu gedehnt dem Zuschauer präsentiert. Zudem sind Filme von Tim Burton aufgrund ihrer Verspieltheit nicht jedermanns Geschmack.
[rk]
|
|