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Findet Nemo

(Finding Nemo; USA, 2003)


 
Filmverleih (D) : Buena Vista
Filmverleih (USA) : Buena Vista
Kinostart (D) : 20. November 2003
Kinostart (USA) : 30. Mai 2003

Länge: 100 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
Andrew Stanton
Lee Unkrich

Produzent:
Graham Walters

Buch:
Andrew Stanton
Bob Peterson

Schnitt:
David Ian Salter

Kamera:
Sharon Calahan
Jeremy Lasky

Musik:
Thomas Newman

Inhalt:
Der Film beginnt bereits mit einem traumatischen Ereignis. Das junge Clownfischpaar Marlin und Coral haben sich ein schönes zuhause im Great Barrier Reef in Australien gesucht, wo sie ihre 400 Eier gelegt haben und auf ihren Nachwuchs warten. Doch kaum „eingezogen“ wird die Familie von einem Barracuda angegriffen und ausser Marlin und einem Ei werden alle gefressen. Aus dem Ei schlüpft Nemo, welcher bei seinem sehr nervösen und überängstlichen Vater Marlin aufwächst.

Weil Nemo sich seinem überbeschützenden Vater wiedersetzen will, schwimmt er ein Stück raus ins offene Meer, wo er direkt in dem Netz eines Tauchers landet und sich kurz darauf im Aquarium einer Zahnarztpraxis in Sydney wieder findet.

Während die Fische im Aquarium mit Nemo einen Ausbruch planen. Wächst Marlin über sich hinaus und macht sich mit seiner neu gewonnen Freundin Dory (welche an Kurzzeitgedächtnisverlust leidet) auf die Suche nach Nemo. Die beiden erleben bei ihrer Suche jede Menge Abenteuer; unter anderem begegnen sie einen Trio von Haien, die erfolglos versuchen Vegetarier zu werden.

Kritik:
In Zusammenarbeit mit Disney, haben die Animationsstudios Pixar in den letzten 10 Jahren viele erfolgreiche Filme wie „Toy Story“, „Das grosse Krabbeln“ und „Monster AG“ produziert. „Findet Nemo“ knüpft an diese Erfolge und ist in Amerika bereits zum erfolgreichsten Trickfilm aller Zeiten avanciert, da er bei den Einnahmen an der Boxoffice auch dem bisherigen Spitzreiter "König der Löwen" davonschwimmen konnte.

Der Computer animierte Film besticht, wie man es aus dem Hause Pixar bereits kennt, durch technisch perfekte Animationen und schöne Farben. In der Geschichte geht es um elterliche Liebe, die Angst des Loslassens und die Furcht vor dem Unbekannten und vor allem um Freundschaft. Die Geschichte wird spannend erzählt und die Charaktere sind sympathisch und witzig. Ausserdem trifft man in „Findet Nemo“ auch auf „alte Bekannte“ bereits bekannter Pixarproduktionen; Buzzlightyear ist in der Spielzeugkiste im Wartezimmer des Zahnarztes zu sehen. In einer anderen Szene fährt der Pizzatruck von „Toy Story“ durch das Bild und beim Abspann sieht man den grünen Mike aus der„Monster AG“ schwimmen.

Dieser Film ist etwas für die ganze Familie, besonders die Erwachsenen können sich durch den Wortwitz bei diesem Film sehr amüsieren. (Durch die perfekte und realistische Darstellung der Haie und auch so manch anderer Fische und Situationen, sollte man es sich jedoch 2 mal überlegen mit Kindern unter 6 Jahren diesen Film zu besuchen.)

[sw]


Wieder einmal haben die Pixarstudios einen grandiosen Trickfilm sprichwörtlich aus dem Hut gezaubert. „Findet Nemo“ stellt das bisher bester Werk der Trickfilmgurus dar, welches gerade in Punkto Story, Ideenreichtum und liebevoll gezeichnete Charaktere besticht. Die vielen Anspielungen auf ältere Pixarwerke bzw. vergangene Filmklassiker bereiten nicht nur Kindern Freude, sondern auch eingefleischten Cineasten. Selbst eine pädagogische Botschaft trägt dieser Film noch, was will man mehr.

Lediglich die manchmal etwas gewalttätig dargestellten Fische, wie z.B. der Seeteufel oder der im Blutrausch befindliche Hai, lassen eine uneingeschränkte Altersfreigabe etwas fragwürdig erscheinen. Hier wäre eine Klassifizierung FSK6 sinnvoll erschienen

[rk]