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Identität

(Identity; USA, 2003)


 
Filmverleih (D) : Columbia
Filmverleih (USA) : Columbia
Kinostart (D) : 18. September 2003
Kinostart (USA) : 25. April 2003

Länge: 90 min.

FSK:       MPAA:       Bildformat: 

Regie:
James Mangold

Produzent:
Cathy Konrad

Buch:
Michael Cooney

Schnitt:
David Brenner

Kamera:
Phedon Papamichael

Musik:
Alan Silvestri


Besetzung:
John Cusack   ............................   Ed
Ray Liotta   ............................   Rhodes
Amanda Peet   ............................   Paris
John Hawkes   ............................   Larry
Alfred Molina   ............................   Doktor Malick
Clea DuVall   ............................   Ginny
John C. McGinley   ............................   George York
William Lee Scott   ............................   Lou
Jake Busey   ............................   Robert Maine
Pruitt Taylor Vince   ............................   Malcolm Rivers
Rebecca De Mornay   ............................   Caroline Suzanne

Inhalt:
Zehn Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben, suchen in einer sturmdurchpeitschten Nacht durch eine Verkettung merkwürdigster Zufälle in demselben, heruntergekommenen Motel mitten in der Wüste Zuflucht. Ein sintflutartiger Wolkenbruch und überschwemmte Straßen lassen alle hoffnungslos festsitzen. Auf den ersten Blick haben sie nichts gemeinsam – abgesehen davon, dass das Schicksal sie hier zusammengeführt hat. Doch bald wird deutlich: Jeder von ihnen verbirgt ein Geheimnis - der Limousinen-Chauffeur (JOHN CUSACK), eine TV-Schauspielerin (REBECCA DeMORNAY), ein Cop (RAY LIOTTA), sein Gefangener, ein entflohener Schwerverbrecher (JAKE BUSEY), ein Callgirl (AMANDA PEET), ein gerade frisch verheiratetes Pärchen (CLEA DuVALL und WILLIAM LEE SCOTT), eine Familie in Not (JOHN C. McGINLEY, LEILA McKENZIE, BRET LOEHR) und ein nervöser Motelmanager (JOHN HAWKES).

Aber die geteilte Freude über den gefundenen Schutz währt nur kurz: Das Motel entpuppt sich als Falle – und für einige von ihnen zur Grabstätte. Als ein grausamer Countdown einsetzt, bei dem einer nach dem anderen auf brutalste Weise zu Tode zu kommen droht, macht sich Angst breit ... und mit ihr eine Erkenntnis: Wollen sie überleben, müssen sie das große Geheimnis lösen, das sie in dieser Nacht des Sterbens zusammengebracht hat.

Kritik:
Zuerst scheint „Identität“ ein üblicher Psychothriller der Marke „Einer stirbt nach dem anderen, bis einer übrig bleibt“ zu sein. Jedoch nimmt der Streifen im zweiten Drittel eine geschickte Storywendung, welche den Film inhaltlich doch so ziemlich umkrempelt. Dennoch kann „Identität“ nicht wirklich überzeugen, da es dem Film an richtig spannenden und packenden Momenten fehlt, so dass sich auch ein genreüblicher Nervenkitzel nicht so recht einstellen will. Die erzählerische Qualität wird aber mit der außerordentlich guten Besetzung wieder aufgewertet, da es James Mangold gelungen ist eine gesunde Mischung aus etablierten Hollywoodschauspielern und aufstrebende Newcomern zu engagieren, die ihren Job auch so richtig gut gemacht haben.

Somit ist „Identität“ ein Psychothriller, der in der Masse des Durchschnitts wohl bald untergehen wird und nur für Genreliebhaber interessant sein dürfte.

[rk]